Die DynCRM GmbH hat 2025 genutzt, um die eigene Arbeit und die Zusammenarbeit mit Kunden neu zu ordnen. Das Unternehmen berät Organisationen bei der Auswahl, Einführung und Weiterentwicklung von CRM-Systemen, unter anderem auf Basis von HubSpot, Pipedrive und Microsoft Dynamics 365.
Die Nachfrage nach CRM-Beratung blieb im vergangenen Jahr stabil. Gleichzeitig zeigte sich in vielen Projekten, dass technische Fragestellungen nur einen Teil der tatsächlichen Aufgaben ausmachten. Häufig standen organisatorische Themen im Vordergrund. Prozesse waren über Jahre gewachsen. Zuständigkeiten waren nicht eindeutig geregelt. Systeme wurden genutzt, ohne dass ein gemeinsames Zielbild bestand.
Analyse statt schneller Umsetzung
In der Projektarbeit bedeutete das, dass technische Maßnahmen häufig zurückgestellt wurden. Vor der Konfiguration von Systemen standen Gespräche über Anforderungen, Entscheidungswege und Verantwortlichkeiten. In mehreren Fällen mussten bestehende Strukturen zunächst sichtbar gemacht werden, bevor Anpassungen sinnvoll möglich waren.
Dieser Ansatz verlangsamte einzelne Projekte. Er führte jedoch zu belastbareren Ergebnissen. CRM wurde nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit Organisation, Arbeitsweise und Führung.
Verantwortung und ihre Grenzen
Ein wiederkehrendes Thema des Jahres war der Umgang mit Verantwortung. In verschiedenen Projekten übernahm DynCRM Aufgaben, die über eine reine Beratungsrolle hinausgingen. Entscheidungen wurden vorbereitet oder strukturiert, weil sie intern nicht klar getroffen waren.
Diese Arbeitsweise erwies sich fachlich als wirksam. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Verantwortung nicht dauerhaft extern verlagert werden kann. Ohne klare Mandate und definierte Zuständigkeiten entstehen Abhängigkeiten, die weder für Kunden noch für Berater tragfähig sind.
Diese Erfahrung führte im Laufe des Jahres zu einer klareren Abgrenzung der eigenen Rolle.
Interne Weiterentwicklung
Parallel zur Kundenarbeit hat DynCRM 2025 genutzt, um interne Strukturen zu schärfen. Leistungsbeschreibungen, Analyseformate und Supportmodelle wurden überprüft und präzisiert. Ziel war es, Leistungen eindeutiger zu definieren und Erwartungen auf beiden Seiten besser abzugleichen.
Zudem wurde in Dokumentation und Standardisierung investiert. Vorgehensmodelle und Projektrahmen wurden vereinheitlicht, um Qualität unabhängiger von einzelnen Personen sicherzustellen.
Ergebnisse des Jahres
Die Ergebnisse des Jahres zeigen sich weniger in einzelnen Projekten als in der Art der Zusammenarbeit. Mehrere Kundenbeziehungen wurden neu strukturiert. In einzelnen Fällen wurden Projekte nicht weitergeführt, weil Zieldefinitionen oder Rahmenbedingungen nicht ausreichend geklärt waren.
Diese Entscheidungen führten kurzfristig zu weniger Auslastung, langfristig jedoch zu größerer Stabilität in der Projektarbeit.
Ausblick auf 2026
Für 2026 plant DynCRM, die eigene Rolle weiter zu schärfen. Der Schwerpunkt soll stärker auf Analyse, Strukturierung und Entscheidungsgrundlagen liegen. Operative Daueraufgaben sollen seltener übernommen werden.
Darüber hinaus will das Unternehmen seine fachliche Arbeit stärker dokumentieren und öffentlich einordnen. Inhalte und Veröffentlichungen sollen dazu beitragen, die eigene Arbeitsweise transparenter zu machen.
Einordnung
2025 war für DynCRM ein Jahr, in dem Arbeitsweisen überprüft und angepasst wurden. Entscheidungen wurden bewusster getroffen, Rollen klarer definiert. Diese Grundlage soll 2026 genutzt werden, um Projekte mit höherer Verbindlichkeit und klareren Strukturen umzusetzen.